Nadelnde Lärche
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Keine Wurzeln geschlagen?
Wohl keine Wurzeln geschlagen hat die am 25. April zum Tag des Baumes von Oberbürgermeisterin Dr. Ottilie Scholz mit vielen Vertretern der Politik gepflanzte Lärche. Braune Nadeln sind dafür ein deutliches Zeichen, am Baum im Mittelpunkt des Kreisels in Dahlhausen.
Sollte der Baum nicht doch noch angehen, bleibt immerhin noch der wohl durchaus ernst gemeinte Vorschlag des ehemaligen Bezirksvertretungsmitglied Jürgen Schade von der sozialen Liste, der dort damals schon eine neue Bleibe der betenden Mutter sah.
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Kein Aprilscherz
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AnrufSammelTaxi war geplant, kommt aber nicht
Viele verärgerte Leute meldeten sich in den letzten Wochen bei der Redaktion und fragten nach ob das, von den Politikern angekündigte AnrufSammelTaxi zwischen Burg-Altendorf und Bahnhof Dahlhausen nur ein Aprilscherz gewesen wäre? Auch die völlige Einstellung der bestehenden Verbindung an den Wochenenden wurde kritisiert.
Um gerade den älteren Menschen den beschwerlichen Weg über die Dahlhauser Pontonbrücke mit eventuellen Wartezeiten vor den Schranken zu ersparen, hatte die Bezirksvertretung Südwest Anfang des Jahres in Abstimmung mit der Verwaltung und der BOGESTRA die Einführung eines AnrufSammelTaxis zugestimmt. Ab April sollte dieses zusätzliche Angebot, zur durch die Brücke getrennte Linie in Betrieb gehen.
Nun folgte die Ernüchterung der BOGESTRA. Die Verhandlungen mit mehreren Taxiunternehmen hätten zu keinem Ergebnis geführt. Somit ist wohl dieses Thema vorerst beendet, wenn sich nicht doch noch ein Fahrbetrieb dafür interessiert und sich in Bochum meldet.
Rückblick: Da ein Taxi- bzw. Kleinbus, der das zulässige Gesamtgewicht von 2,8 Tonnen der Brücke nicht übersteigt unfinanzierbar war, stimmte die Bezirksvertretung Südwest dem Vorschlag von BOGESTRA und Verwaltung der probeweisen Einführung eines AnrufSammelTaxis für ein Jahr zu. Das AST sollte von Montags bis Freitags zwischen 9 und 18 Uhr nach einem festen Fahrplan, allerdings nur nach Bedarf im Stunden-Takt verkehren. Dies bedeutete, wie bei allen AST-Linien, eine telefonische oder direkte Anforderung beim Busfahrer mindestens 30 Minuten vor der geplanten Abfahrt. Der Fahrpreis würde sich hierfür zwischen 2 € und 4, 20 € belaufen. Ein Ausstieg wäre auch im Umkreis von 500 Metern um die AST-Haltepunkte möglich gewesen.
Da sich an den geschätzten Kosten von rund 3000 € außer Bochum nur Essen beteiligen wollte, waren keine AST-Haltestellen im Hattinger Raum geplant.
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Deutliches Wahlergebnis
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Wahlbeteiligung mit 60,72% um 0,38% unter Niveau von 2010 in Bochum
Ein Traumergebnis erreichte am Sonntag die SPD bei der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen. Hannelore Kraft überzeugte mit ihrem mütterlichen Charme und erinnert an Zeiten von Johannes Rau.
Schon kurz nach 18 Uhr, als im Dahlhauser Wahllokal im Rosalie Adlerzentrum (Foto) die Stimmzettel ausgezählt wurden, war dieses Ergebnis deutlich erkennbar.
Von 1306 Wahlberechtigten, die nicht schon per Briefwahl ihre Stimme abgegeben hatten, gingen 682 an die Wahlurne. Dort fielen bei der Erststimme 59 auf die CDU, 422 auf die SPD, 91 auf die Grüne, 9 auf die FDP, 34 auf die Linke, 57 auf die Piraten. Bei den Zweitstimmen erhielt die CDU 47, die SPD 336, die Grüne 143, die FDP 14, die Linke 37 und die Piraten 65 Stimmen. Neben ungültigen Stimmzetteln verteilte sich der Rest auf die sonstigen Parteien.
In ganz Bochum erreichte die CDU bei den Erststimmen 21,41%, die SPD 53,17%, die Grüne 9,20%, die FDP 3,21%, die Linke 3,74% und die Piraten 9,26%. Die Zweitstimmen ergaben 17,96% für die CDU, 46,72 für die SPD, 12,95% für die Grüne, 5,60% für die FDP, 3,70% für die Linke und 8,51% für die Piraten. 4,56% entfielen auf sonstige Parteien.
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Wer baggert in Oberdahlhausen?
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Radlader am Straßenrand
Für Rätselraten sorgt in Oberdahlhausen seit einigen Wochen ein stattlicher Radlader. Manch ein Bauunternehmer würde sich über solch eine Arbeitsmaschine freuen, doch in Oberdahlhausen will keiner was von ihr wissen. Eine Firma, die in der Nähe der Kassenberger Straße 160 Tiefbauarbeiten durchführt distanzierte sich mit einem aufgeklebten Schreiben ausdrücklich Eigentümer zu sein.
Nicht ohne Grund, denn obwohl der Radlader offenbar keinen Besitzer hat, wird der bei Nacht und Nebel bewegt. So ist er schon an verschiedenen Stellen in der näheren Umgebung aufgetaucht und meistens behinderte er den Verkehr. Zu einem Unfall kam es, weil er die Sicht auf einen Straßenspiegel verdeckte. Der herbeigerufenen Polizei lag jedoch wohl keine Diebstahlsmeldung vor und so hat das städtische Ordnungsamt nun die Beseitigung des Baufahrzeugs mit einem Aufkleber verfügt.
Einen weiteren Zettel erhielt das Gefährt nun von einem Interessenten. Mal sehen, ob eine willige Baumaschine bald wieder in Dienst gestellt werden kann?
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Giftköder auf Friedhof
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Schilder warnen am Eingang
Schilder am Oberdahlhauser Kommunalfriedhof warnen Besucher vor Rattengift, das an mehreren Stellen gefunden wurde. Besonders Kleintierhalter bereitet dies große Sorgen, denn keiner ahnt ob nicht auch an den Spazierwegen ein Köder liegt.
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Bald geht's los
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Großeinkauf im Karnevalsshop
So richtig geshopt haben Tante Else (Daniel Komorowski) und Oma Meter (Constanze Mann) um auf den Karnevalssitzungen der Ruhrlandbühne wieder einmal im passenden Outfit zu erscheinen. Doch einen Blick in die Tüten haben sie keinem gestattet. Schließlich soll es eine Überraschung bleiben.
Auch was das Männerballett diesmal einstudiert hat, wird erst auf Weiberfastnacht zu erleben sein. Dann geht es pünktlich um 19.11 Uhr im Matthias-Claudius-Haus an der Keilstraße in Dahlhausen wieder rund. Mit Karnevalsparty am Freitag und der Prunksitzung am Samstag bedeutet dies wieder einmal viel Arbeit für die 130 Aktiven, die nicht nur alle auf der Bühne zu finden sind, sondern so fast zeitgleich manche Nebenrolle übernehmen müssen.
Gesanglich darf man sich neben Altstar Fiete und Sascha Becker auf die "Everbees" freuen, die sich vor einem Jahr als Ruhrlandpiraten in die Herzen der Gäste gesungen hatten. Die Beine verbiegen werden natürlich wieder die Kindertanzgruppe, sowie die Showtanz- und Gardetanzgruppe. Verabschiedet wird in dieser Session aus gesundheitlichen Gründen das langjährige Tanzmariechen Kim Gehring. In ihre Fußstapfen tritt nun Ramona. Nächtelang aus dem Internet nach lustigen Witzen gesucht hat Carsten Becker, der als "Pappnas" trocken zeigen wird, was er gefunden hat.
Karten für die Großveranstaltungen von gut viereinhalb Stunden sind allerdings nur noch für Donnerstag, den 16. Februar zu haben.
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Aufräumungsarbeiten
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Anwohner rechneten mit Wohnbebaung
Groß aufgeräumt wird zurzeit auf dem Gelände zwischen der Straße "Am Krüzweg" und der Seniorenwohnanlage an der Dr.-C.-Otto-Straße. Da fragten sich die Anwohner, entstehen hier nun Reihenhäusr?
Wie der Eigentümer des Geländes auf Anfrage mitteilte, ist er dabei die Auflage der Stadt umzusetzen, die wilde Hecke zu stutzen. Im gleichen Zug sorgt er dabei für Ordnung auf dem brach liegenden, verwilderten und mit Unrat belasteten Gelände. Die Absicht einer Bebauung bestünde allerdings momentan nicht.
Um die Instandhaltung der Begrenzung des Pöhlplatzes wird sich die Stadt als Pächter kümmern müssen.
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Verstopfung
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Wasser stieg
Es war nicht das Hochwasser der Ruhr, das die Kanäle auf dem Gelände der Ruhrlandbühne hinter dem Bahnhof fast zum Überlaufen brachte. Wie sich nach Freilegung der Kanalrohre im Bereich des Bahnhofsvorplatzes herausstellte, lag eine Verstopfung und ein Defekt der Verbindung zum Kanalnetz vor.
Ohne große Ausschachtungsarbeiten sollen in den nächsten Wochen noch Inliner eingezogen werden.
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Wieder grau
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Trist wirkt der Durchgang zu den Bahnsteigen in Dahlhausen wieder, nachdem die Deutsche Bahn ihn wegen Schmiererein neu gestrichen hat. Schade, um die große Mühe der kleinen und großen Künstler die einst unter Leitung von ProKulturgutNet ihn bunt zum Erlebnis werden ließen.
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Wird's nun klappen?
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Experten vor Ort - Mittwoch neuer Versuch
Schon morgen, am 30. November, soll die Dahlhauser Schwimmbrücke erneut für den Personenkraftverkehr geöffnet werden. Um sicher zu stellen, das diesmal alles reibungslos klappt und ein erneutes Chaos auf der Brücke unterbleibt, haben sich am Montag sämtliche Experten vor Ort getroffen.
Pfähle wurden entfernt, zusätzliche Schilder angebracht, Fahrbahnmarkierungen und die Ampelschaltung geändert. Die Geschwindigkeit ist von 30 auf 20 Stundenkilometer herabgesetzt worden. Bis Mittwoch sollen auch die Laternen auf der Brücke wieder brennen.
Bis zur endgültigen Fertigstellung der defekten Zuleitung unter den Bahngleisen zur Lewackerstraße, soll die Funktion mit einer Freileitung von der Altendorfer Seite erreicht werden. (Sehen sie zum Thema einen Filmbericht)
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Thema Brücke
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Abstände bleiben
Keine großen neuen Erkenntnisse brachte gestern der Bericht der Verwaltung in der Bezirksvertretung. Die Abstände der Poller seien nicht zu gering. Mit Pfeilen will man die Verengung nun deutlicher machen und andererseits verwirrende Schilder entfernen. Mit einem Probebetrieb sollen neue Erfahrungen gesammelt werden um danach zu entscheiden ob es nicht sinnvoller sein wird, die Brücke nur noch als Einbahnstraße zu betreiben.
Bei der Sitzung wurde anschließend der Antrag auf den Bau einer neuen Verbindung über die Ruhr gestellt. Diese würde dann in Höhe des alten Zechengeländes Dahlhauser Tiefbau an der Lewackerstraße über die S-Bahnverbindung nach Hattingen, zur gegenüberliegenden Uferseite führen.
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Kaffee statt Blumen
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Galshäuschen in Dahlhausen wieder aufgebaut
Das Glashäuschen von Blumen Marlene stand lange am Dr.Ruer-Platz in Bochum. Groß war das Medieninteresse als es wegen Baufälligkeit aus der neuen Geschäftsachse verschwinden musste.
Doch in Dahlhausen bekommt es nun wieder neues Leben eingehaucht. Gregor Cholewa von der Dr.-C.-Otto-Straße hat es damals käuflich erworben und nach Dahlhausen geholt. Nach der Baugenehmigung steht der erste Teil bereits auf dem Fundament neben dem ehemaligen Ruhrhotel.
Frisch aufpoliert wird dort ab Mitte Januar zwar kein Blumenladen eröffnen, aber ein gemütliches Cafe. Seine Frau verfügt in diesem Geschäftszweig über Erfahrungen und rechnet gerade beim internationalen Publikum, das den Stadtteil besucht, auf viel Interesse.
Der zweite Teil des Glasgebäudes soll gleich nebenan, im Spielplatzbereich der Kita "Lummerland " Platz für eine weitere Gruppe bieten.
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Weihnachtsmarkt
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Neue Beleuchtung wurde angeschafft
Die Weihnachtsbäume stehen bereits auf dem Otto-Wels-Platz, denn am 1. Advent startet dort pünktlich um 11 Uhr der Weihnachtsmarkt.
Viele unkommerzielle Anbieter, wie Schulen, Vereine, Kindergärten und Organisationen haben bereits bei der Vorbesprechung am 16. Oktober dem Veranstalter, PRO-Dahlhausen ihr Kommen zugesagt. Neben Leckereien wie Reibekuchen, Grillwurst und Glühwein sind natürlich viele selbstgefertigte Unikate für die Weihnachtsdeko und den Gabentisch zu finden.
Neben dem Nikolaus, der wieder Stutenkerle an die Kinder verteilt, wird auch reichlich Unterhaltung geboten. Den Anfang macht um 14 Uhr der evangelische Jugend Posaunenchor. Die kleinen Liederpiraten des Outlaw Kindergartens an der St. Michaelkirche folgen um 15 Uhr. Die letzte Etappe wird um 16 Uhr die Musikschule Bochum mit der Instrumental- und Jugendband beschließen.
Die Veranstaltung endet um 19 Uhr.
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Musik zur Weihnachtszeit
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Das es bis Weihnachten nicht mehr weit ist, zeigen nicht nur festlich dekorierte Schaufenster. Weihnachtsmärkte, Weihnachtsstollen, Weihnachtsfeiern und nicht vergessen die Weihnachtsgeschenke.
Was wäre die Vorweihnachtszeit ohne ein wenig Ruhe und Besinnung. Die schönste Art einmal abzuschalten, bieten gerade jetzt die Weihnachtskonzerte. Der Männergesangverein Deutsche Eiche Höntrop lädt am Sonntag, den 1. Advent in die Herz-Jesukirche, Sevinghauserweg 101 nach Wattenscheid ein. Unter Leitung von Christoph Gerz wird der Chor ab 17 Uhr die Besucher wieder mit klassischen Weihnachtsliedern verzaubern.
Zur gleichen Zeit findet in der Lindener Liebfrauenkirche ein Weihnachtskonzert der Kirchenchöre statt.
Die Knurrhähne treten diesmal mit ihren maritimen Weihnachtsliedern am 26. November um 17 Uhr in Steinkuhl, Girondelle 82 auf.
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Brücken(rück)schlag
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Gerade eineinhalb Tage war die Dahlhauser Pontonbrücke für den Personenkraftverkehr wieder freigegeben und nun ist sie schon wieder dicht.
Vor drei Monaten begannen die Reparaturarbeiten. Die Fahrbahndecke wurde abgetragen, Nietköpfe kontrolliert und Bolzen unter der Brücke erneuert. Nach dem Einbau von Begrenzungspollern in den Zufahrten um die Brücke für Fahrzeuge über 2,8 Tonnen unpassierbar zu machen, konnte der Verkehr ab Samstag wieder über die schnelle Verbindung zur anderen Ruhrseite fließen.
Doch es kam anders. SPD-Ratsmitglied Manfred Wittmann, den sein Sonntagsspaziergang zur Ruhr führte, dachte an eine Zeitungsente als er immer noch die Absperrungen sah. Doch hatten bis dahin schon dramatische Szenen ein schnelles Handeln gefordert. Dies zeigten auch gestern noch die Spuren an den bis zweieinhalb Meter auseinander liegenden Begrenzungen. Manche Schramme oder abgebrochener Spiegel wird wohl an die Wiedereröffnung erinnern.
Das zaghafte eintasten soll nun Schuld daran gewesen sein, dass der entgegenkommende Verkehr bereits grün hatte und sich die Autos in der Mitte trafen und bis auf den Bahnübergang zurückstauten. Ratsmitglied Wittmann forderte bereits einen Rechenschaftsbericht von der Verwaltung an. Wie es weiter gehen soll wird auch die Bezirksvertretung Südwest in der nächsten Sitzung interessieren.
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Im Gedenken der Opfer
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Kranz anstatt Grablichter
Die Bezirksvertretung traf sich in diesem Jahr wieder am Volkstrauertag auf dem Oberdahlhauer Kommunalfriedhof um den Opfern von Unrecht und Gewaltherrschaft zu gedenken.
Viele Menschen hatten zu früher Stunde mit den Politikern den Weg dorthin gefunden, um ihre Trauer auszudrücken und den Gefallenen, gequälten und unterdrückten Menschen ihre Reverenz zu erweisen.
Die Rede vor dem Mahnmal, das die Bezirksvertretung vor 20 Jahren errichtet hat, hielt Bezirksbürgermeisterin Doris Erdmann. "Der Terrorismus übt überall Druck auf die Weltmächte aus und versucht mit Hass, Kaltblütigkeit und unvorstellbarer Gewalt seine Ziele zu erreichen. Sein Antrieb ist Intoleranz und Fanatismus. Wir haben deshalb nur eine Wahl: Unser Bewusstsein muss für die Gefahren, die der Freiheit drohen, wenn die Würde der Menschen missachtet wird, geschärft werden", mahnte Erdmann. Ihre Ansprache schloss sie mit den Worten Mahatma Gandhi: "Leicht ist es etwas zu vernichten. Etwas aufzubauen erfordert Geduld und Sorgfalt."
Anschließend legte Bezirksbürgermeisterin Doris Erdmann mit dem SPD-Fraktionsvorsitzenden in der Bezirksvertretung Mark Gräf, einen Kranz nieder.
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Barrierefrei
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Arztpraxis entsteht im Aldigebäude
So richtig schwer gearbeitet wird zurzeit im Aldigebäude in Dahlhausen. Zwischenwände wurden eingezogen, Leitungen neu verlegt und alles vorgesehen, was ein gesundheitsmedizinischer Betrieb erfordert. Bis Mitte Dezember soll der seit der Eröffnung des Discounters leerstehende Bereich im Untergeschoss vollständig eingerichtet sein. Dann wird hier die allgemeinmedizinische Arztpraxis Schrenk einziehen.
Gerade die älteren Menschen werden sich über den Wechsel von der Ecke am Berg der Dr.-C-Otto-Straße / Auf dem Holte zur ebenerdig, barrierefreien und mit öffentlichen Verkehrsmittel gut erreichbaren neuen Wirkungsstätte freuen können.
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Hotel in Dahlhausen
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Urlaubsort Dahlhausen mit Wassersport, Musen und Zechengeschichte
Einiges zu bieten hat der Bochumer Stadtteil Dahlhausen. Nicht ohne Grund wird er im Reiseführer "Bochum entdecken" von den Autoren rund um Herausgeber Axel Schäfer als das schönste Ende der Stadt bezeichnet.
Wer kennt nicht das Dahlhauser Eisenbahnmuseum mit seiner großen Fahrzeugschau. Doch auch das Krippenmuseum von Manfred Lipinski hat hier sein Zuhause. Der Zechengeschichte hat der Bergmannstisch Bochum-Süd e.V. einen Wanderweg gewidmet und die Vergangenheit auf Tafeln wach gehalten. Kaum einer könnte sich sonst noch vorstellen, dass in der schönen Landschaft mit Wiesen, Bächen, Bergen und Wälder einmal Kohle gefördert wurde. Die herrliche Ruhraue bietet mit ihrer vielfältigen Tier- und Pflanzenwelt einiges zu entdecken. Die Freizeitmöglichkeiten reichen von Kultur, Wassersport, Angeln, Rad- und Wanderwegen bis Tennis, Hand- oder Fußballverein. Klar, dass sich dafür auch die Tourismusbranche interessiert.
Neueröffnet hat nun das Petul-Hotel "Am Ruhrbogen", zentral gelegen mitten im Ortskern am ÖPNV-Knotenpunkt, direkt am historischen Bahnhofsgebäude. Damit erweitert sich das Übernachtungsangebot in Dahlhausen mit Heinrichsbauer an der Kassenberger Straße und dem Bola-Hostel im Hedtberg, um einen weiteren Anbieter.
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Belag entfernt
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Arbeiten gehen in die nächste Runde
Abgetragen ist inzwischen der Fahrbahnbelag auf der Dahlhauser Pontonbrücke. Optisch sind allerdings nur wenig Schäden an den freigelegten Nietverbindungen erkennbar.
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Start der Brückenarbeiten
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Fahrbanbelag verdeckt schadhafte Nietköpfe
Mit Spannung erwartete die Bezirksvertretung Südwest den Sachstandsbericht über die Schwimmbrücke in Bochum-Dahlhausen. Wurde vor den Ferien von einer Überlastung durch schwere Lastkraftwagen berichtet, die trotz eines Verbots von über 2,8 Tonnen die Brücke passieren, nur weil das Navi den Weg vorgibt, ging es diesmal um die inzwischen erfolgte Vollsperrung.
Sachverständige haben sich in einer ersten Begutachtung von unten ein Bild über die Ursache der entstandenen Rostspuren gemacht. So berichtete Herr Soldat vom Tiefbauamt über ein Spiel der Passbolzen von 1-2 Zentimetern. Um die genaue Zahl der beschädigten Nietenköpfe festzustellen ( schätzungsweise 60%) muss als erstes der Fahrbahnbelag entfernt werden. Da sich nur schwer der Arbeitsaufwand berechnen ließ, tat sich daher nur wenig seit der Sperrung mit Umstellung des Busfahrplans am 7.September. Ab Freitag soll es jedoch endlich losgehen. Die Reparaturarbeiten werden bis sechs Wochen in Anspruch nehmen.
Weiterhin ungeklärt ist die Frage der Busverbindung zwischen Dahlhausen und Burgaltendorf, die seit der Sperrung dauerhaft von der BOGESTRA auf der Bochumer Ruhrseite und der Altendorfer Seite von der EVAG bedient wird. In sieben Minuten sollen die Fahrgäste von der einen Haltestelle zu Fuß über die Ruhrbrücke den gegenüberliegenden Halt erreichen. Schon an den ersten Tagen kam es da zu Pannen. Fahrgäste beklagten die unkompatiblen Funkverbindungen der beiden Verkehrsunternehmen. Der ÖPNV-Experte von der SPD-Fraktion Norbert Konegen, führt neben den neuen, miserablen Haltestellen auch die Wartezeiten an der Schranke des Bahnübergangs an und forderte einen Taxibus. Dieser soll auf Anruf oder Bestellung vom Linienbusfahrer innerhalb von 30 Minuten einsatzbereit sein und zwischen Burgaltendorf und dem Dahlhauser S-Bahnhof verkehren. Damit würde eine Verbindung auch an den Wochenenden durch den demnächst verengten Zufahrtsbereich der Ruhrbrücke erhalten bleiben. Ob Taxi- oder Kleinbus, auf jeden Fall richtete so die Bezirksvertretung ihren Antrag an die Beteiligten.
Erfreulich für alle Fußgänger, die auch abends den Weg über die Brücke nehmen, dürfte noch die Aussage von Frau Kehlert (Stadtverwaltung) sein. Die fehlende Kabelverbindung der Brückenlaternen, die sich im Bereich der Bahnverbindung nicht wiederherstellen ließ, soll nun von anderer Stelle erfolgen. Damit wird gerade in der dunklen Jahreszeit die Verbindung ein wenig sicherer.
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Schäden an Brücke im Deimketal
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Keine Aussagen über Dauer der Sperrung
Gerade hatten die Bezirkspolitiker über die Pontonbrücke debattiert, da war von einer weiteren Brückensperrung die Rede. Gleich zwei Buslinien sind davon betroffen und werden demnächst einen Umweg von ca. 5 Minuten in kauf nehmen müssen. Bei den Vorbereitungen zur Bauwerksprüfung an der Deimkestraße wurden schwerwiegende Mängel entdeckt. Geländer und Fußholme sind durchgerostet, die Widerlager weisen bereits eine Schiefstellung um 16 cm auf, das Mauerwerk in diesem Bereich zersetzt sich, Ausspülungen aus dem unterfüllten Bereich des Überbaus, sowie Einsturzgefahr der Wände entlang des Gehwegs machen sofortiges Handeln notwendig.
Auch hier werden nur noch Fußgänger mittig der Fahrbahn die Brücke für die nächste Zeit überqueren können. Die Linien 352 und 357 werden über die Wuppertaler Straße Umgeleitet und befahren die Strecke am Sonnenberg nur noch hinauf in einer Richtung. Die Kosten belaufen sich nach Schätzungen auf 300 000 € und müssen im nächsten Haushalt erst einmal beantragt werden, so dass man sich hier auf eine längere Sperrung einstellen muss.
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Feste feiern
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Viele Veranstaltungen am Wochenende nach den Ferien
Kaum sind die Sommerferien beendet, starten am kommenden Wochenende gleich mehrere Events im Bochumer Südwesten. Mit einem Dämmerschoppen am Freitagabend um 18 Uhr beginnen drei heiße Tage um das Vereinsheim der Ruhrlandbühne an der Ruhrmühle 22. Am Samstag geht es ab 15 Uhr mit einem spektakulären Programm weiter. Neben der großartigen Truppe des Karnevalsvereins mit Fiete Adam, Carsten & Sascha Becker, Ruhrpiraten, Fanfarenzug und den großen und kleinen Tänzern, gibt es Triks und eine Feuershow zu sehen.
An der alten Schule am Kassenberg startet am Samstag wieder einmal der Oberdahlhauser Treff. Zum 29. Mal wird alles aufgeboten, um das Ende der Sommerferien ein wenig zu versüßen. Mit seiner mobilen Disco wird "DJ Frank" am Abend die Stimmung anheizen. Los geht es ab 15 Uhr mit einem Buffet selbstgebackener Kuchen.
In Weitmar geht es gleich zwei Tage rund zum 75-jährigen Jubiläum der ehemaligen Schaffnersiedlung. Der gesamte Schaffnerweg wird dabei am Samstag und Sonntag ab 11 Uhr zur Veranstaltungsmeile mit einer sprichwörtlichen Haltestelle vor jedem Haus.
Ihr Gemeindefest feiert ebenfalls am Wochenende die katholische Pfarrgemeinde St. Franziskus in Weitmar. Am Samstag beginnt ab 15 Uhr das Bühnenprogramm mit einer Aufführung des Kindergartens. Nach dem Festgottesdienst am Sonntag um 10.30 Uhr geht es an der Franziskusstraße mit dem Frühschoppen weiter.
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Fast geschafft
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Fußgänger bekommen mehr Sicherheit
Die Fußgängerbedarfsampel an der Dr.-C.-Otto-Straße zum Ruhrauenpark steht kurz vor der Fertigstellung. Vor zwei Jahren wurde die Anlage auf Bitten der Anwohner neben der schnell umgesetzten Geschwindigkeitsbegrenzung von der Bezirksvertretung beschlossen. Nun werden auch die Senioren davon profitieren können, die bei starken Verkehr oftmals nur mit Mühe die Bushaltestelle auf der gegenüberliegenden Straßenseite erreichen konnten.
Mit Inbetriebnahme der Anlage ist inzwischen die Tempo 30-Zone in diesem Bereich der Bundesstraße wieder aufgehoben worden.
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Feuerwehrfest in Dahlhausen
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Löschen für alle
Schon eine Woche früher als ursprünglich geplant findet das Dahlhauser Fest der Freiwilligen Feuerwehr statt. Gleich nach dem Vatertag schließt sich am Freitag, den 3, Juni die Eröffnung mit dem Dämmerschoppen an. Viele Bürger nutzen den Termin um bei einem Bier auch einmal mit den zahlreich vertretenen Politikern zu reden die immer vertreten sind.
Mit Angeboten für Leib und Seele, sowie eine Menge Spaß für Kinder geht die Veranstaltung dann bis zum Sonntagnachmittag.
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Seifenkisten startklar
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Sieger winken Pokale und Fahrt zum Nürburgring
Formel Seife nennt sich das Rennen, das immer wieder viele große und kleine Wettkämpffahrer auf die Piste an die Keilstraße nach Dahlhausen lockt. Die Kunst bei der Veranstaltung des MSC Ruhrblitz in den verschiedenen Altersklassen besteht darin, bei möglichst zwei Läufen die gleiche Zeit zu fahren.
Am Sonntag ab 11 Uhr geht es wieder an den Start. Dafür wird in den frühen Morgenstunden die Strecke zwischen den Straßen "Auf dem Pfade und "Am Sattelgut" gesperrt. Gegen 16 Uhr rechnet der Organisator Gerhard Battefeld mit der Siegerehrung im Matthias-Claudius-Haus. Das Event eröffnen wird Bezirksbürgermeisterin Doris Erdmann.
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Schwimmbrücke wird repariert
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Arbeiten fast abgeschlossen
Eine breite Spalte zieht sich durch die Fahrbahn der Pontonbrücke.
Die Überlappungsbleche einer Dehnungsfuge sind inzwischen herausgeflext.
Lang genug klapperten sie angsteinflößend wenn ein Auto hinüber fuhr. Wegen erneut aufgetretener Lagerschäden nach der großen Überholung im Jahre 2006, ist die schnelle Verbindung von Dahlhausen nach Essen-Burgaltendorf für Kraftfahrzeuge über 2,8 Tonnen bereits vor Monaten gesperrt worden und für PKW's nur noch im Schritttempo zu überqueren.
Nun warten viele Kraftfahrer vor der roten Rechtsabbiegerampel an der Lewacker Straße, bis sie irgendwann die Geduld verlieren und beim Geradeausfahren mitbekommen, dass die Brücke dicht ist und nur noch Fußgänger hinüber kommen. Die kleine ausgeklappte Hinweistafel im Dahlhauser Ortskern haben sie einfach übersehen. Busse pendeln auf beiden Seiten.
Wie Herr Soldat von der Stadt Bochum am Mittwoch in der Bezirksvertretung Südwest mitteilte, rechnet man am Donnerstag mit dem Ende der Arbeiten. Dies bedeutet jedoch nicht, dass sich die Sorgen über den Wegfall des Verbindungswegs über die Ruhr damit auch erledigt haben. Immer wieder befahren unzulässigerweise Lastkraftwagen über 2,8 Tonnen den Schwimmkörper und schädigen damit weiter die Auflager.
Da bisher eine Radar und Videoüberwachung nicht realisiert werden konnte, sucht man nach weiteren Möglichkeiten, um Schwerlastverkehr zu verhindern und PKW-Fahrer an die Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzung von 10 Stundenkilometern zu binden. Bis Mitte Juni will sich die Bochumer Bezirksvertretung mit den Essener Kollegen zusammen setzen und nach Lösungen suchen. Tonnen oder Höhenbegrenzungen, sowie Fahrbahnschwellen schlugen bereits Anwohner vor, die sich auch vom Lärm belästigt fühlen.
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Gymnastikraum an TKS
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Nach Abriss der Turnhalle wurde Geräteraum umgebaut
Was man in einem Gymnastikraum für Möglichkeiten hat, zeigten die Darbietungen der Schüler des Schulzentrums Südwest bei der Einweihung. 430 000 Euro hatte der Umbau des alten Geräteraums der nicht mehr sanierungsfähigen, inzwischen abgerissenen Turnhalle gekostet.
Da die leeren Haushaltskassen einen Neubau nicht möglich machten, haben wir aus der Not eine Tugend gemacht, berichtete Bezirksbürgermeisterin Doris Erdmann in ihrer Eröffnungsrede.
Entstanden ist ein energetisch hochwertiger Sportraum, der, wie Schulleiter der TKS Bernhard Arens äußerte, für viele Dinge ausreicht, allerdings im Klassenverband mit einer Fläche von an die 100 Quardratmentern zu klein ist. In wie weit der Sportraum durch die Vereine nutzbar ist, bleibt abzuwarten.
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Markttag
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Das waren noch Zeiten, als der Dahlhauser Wochenmarkt mit einem kleinen Unterhaltungsprogramm jeden Donnerstag mit vielen Händlern die Besucher auf den Otto-Wels-Platz lockte.
Mit der Sperrung des Kassenbergs 2006 bröckelten die Händler langsam weg. Inzwischen bieten die wenigen Stände am Markttag ein trauriges Bild. Nur einzelne Händler hielten dem Veranstalter PRO-Dahlhausen die Treue.
Dorothea Thiel, die es sich zur Lebensaufgabe gemacht hat sich um den Wochenmarkt als guter Geist zu kümmern, versteht das mangelnde Interesse der Standbetreiber nicht. Schließlich bietet der Standort vor dem Dahlhauser Bahnhof, direkt neben den ÖPNV-Haltestellen ein breites Publikum. Schade wäre es für die Dahlhauser Kunden, die sich gerne an die Glanzzeiten mit einem großen Angebot frischer Produkte erinnern (Bild oben), die einstige Stadtteilerrungenschaft zu verlieren.
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Tafel neu aufgestellt
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Die Tafel, die eine Übersicht des Bergbauwanderwegs zeigt, steht nun wieder an ihrem alten Platz. Nach der Fertigstellung des Dahlhauser Geschäftszentrums haben die Mitglieder des Bergmannstischs Bochum Süd, die Hinweistafel mit einer kleinen Feier wie gewohnt eingeweiht.
Den Auftakt machte der Fanfarenzug der Ruhrlandbühne unter Leitung von Dirk Schmieder. Nach einführenden Worten des 1. Vorsitzenden Walter Gantenberg, trat Bezirksbürgermeisterin Doris Erdmann vor das Mikrofon. Sie lobte besonders die ehrenamtliche Arbeit des Dahlhauser Geschichtsvereins, der sich 1981 gegründet hatte.
Zusammen mit dem Tafelwart Werner Krause hatte sie anschließend die Geschichtsmarke enthüllt.
Professor Dr. Kirnbauer erläuterte den Gästen die Zusammenhänge der Geschichtspfade der insgesamt 185 Kilometer langen Strecke der Georoute Ruhr, die sich von Mühlheim bis Schwerte erstreckt und zu der auch der bergbauhistorische Wanderweg des Bergmannstischs zählt.
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Ehrungen
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Glücklich waren die Jubilare der Linden-Dahlhauser Marinekameradschaft Norbert Lange (25 Jahre) und Wilfried Münstermann (10 Jahre) als sie aus den Händen von Landesverbands-Leiter Westfalen Werner Haase und dem Vorsitzenden Rudolf Scharpey Urkunde und Ehrennadel erhielten.
Bei der vorhergehenden Jahreshauptversammlung haben sich aus gesundheitlichen Gründen einige Änderungen im Vorstand ergeben. Neu gewählt wurden Helmut Preuß als 1. Kassenprüfer und als Vertreter Peter Torst. Als Sozialwart wird sich Rainer Schmitz zusätzlich einbringen und den Festausschuss wird Helmut Preuß leiten. Als Pressewart wurde Dr. Adolf Donner bestätigt.
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Gemütlich war der afghanische Kulturabend im Ifak-Stadtteilzentrum.
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Abschied
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Johannes Lüning wird in Erinnerung bleiben
Viele Jahre war er stets am Ort des Geschehens, wo es etwas zu berichten gab. Alle schätzten den stets freundlichen älteren Herrn, wenn er für die Zeitung recherchierte.
Johannes Lüning starb im Alter von fast 91 Jahren und wurde am Mittwoch, den 19. Januar 2011 in Linden beigesetzt. Nach seiner Berufszeit als Druckermeister schrieb er lange für die Zeitung Heimat am Mittag, später WAZ.
Nach einer kurzen Unterbrechung machte er beim Bochumer Stadtspiegel bis ins hohe Alter weiter und war wohl der älteste aktive Journalist Deutschlands.
Viele Negative hatte er in seinem schwarz-weiß-Labor entwickelt und so eine stattliche Chronik von Linden-Dahlhausen in seinem Archiv angesammelt. Mit selbst verfassten Gedichten und Büttenreden unterhielt er Freunde und Bekannte und gab so Einblicke in die miterlebte Zeitgeschichte. Als passives Mitglied des Dahlhauser Löschzugs durfte er natürlich auch beim 110-jährigen Bestehen im letzten Jahr nicht fehlen. (Foto oben)
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Straßeneinbruch
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Frau kam mit dem Schrecken davon
Abgesackt ist in den Morgenstunden die Dr.-C.-Otto-Straße in Höhe des Ruhrauenparks in Dahlhausen.
Eine junge Frau war auf dem Weg zur Arbeit mit ihrem Golf 5 in ein über ein Quadratmeter großes Loch gesackt und musste abgeschleppt werden.
In dem Bereich soll es zu einer Unterspülung durch ein defektes Kanalrohr an einem Gullyeinlauf gekommen sein. An gleicher Stelle sind noch die Ausbesserungsarbeiten eines ähnlichen Schadens vor einigen Jahren sichtbar.
Die Dr.-C.-Otto-Straße ist dort nur noch einspurig zu befahren und für Lastkraftwagen über 2,8 Tonnen gesperrt. Die Busverbindung der Linie 352 ist an dieser Stelle unterbrochen. Die Tiefbauarbeiten haben inzwischen begonnen.
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Zu einer Unterspülung ist es in den Achtziger-Jahren fast genau gegenüber gekommen. Das "Tausend-Seelenhaus" sah dadurch vorzeitig dem Abriss entgegen.
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Freie Aussicht
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Gerüste werden verschwinden - Reparaturarbeiten laufen an
Der traditionelle Waldspaziergang der Bezirksvertretung Bochum-Südwest führte diesmal zum Rad-und Wanderweg nach Dahlhausen. Neben der Vorstellung der Sanierungspläne (Filmbericht) erklärten Imke Pöschel und Kollege Hinzmann vom Umwelt- und Grünflächenamt der Stadt, dass die Absperrungen um die Aussichtsplattform Horkenstein, bald wieder entfernt werden können.
Bis April soll das Geländer instandgesetzt und die herab gefallenen Ziegelsteine wieder eingesetzt sein. Die vielen Spaziergänger können dann von dort oben ihren Blick wieder über das Ruhrtal von Essen bis Langenberg schweifen lassen.
Auch um die Beleuchtung des Tunneldurchgangs am Eisenbahnmuseum zur Ruhr will man sich kümmern, versprachen die Angestellten der Kommune.
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Mit dem Stern unterwegs
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Kinder sammeln für Kinder
Wie in jedem Jahr sammeln auch diesmal wieder die Sternsinger für notleidende Kinder.
Singend klopfen die kleinen Könige der Dahlhauser Kirchengemeinde in dieser Woche wieder an so manche Haustür und überbringen dabei den Segen für das Jahr 2011. Mit dabei haben sie neben dem großen gelben Stern auch ihre Sammelbüchse, die sie möglichst am Ende der einwöchigen Aktion prall gefüllt für notleidende Kinder in Kambodscha auf den Weg bringen möchten.
Wer sie dabei Unterstützen möchte und noch nicht die Gelegenheit hatte eine der Sternsingergruppen zu empfangen, kann sich gerne unter der Nummer 0234 - 492321 beim katholischen Pfarramt der St. Engelbert-Kirche melden.
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